"Antonia Toschek" (Parteisekretärin) in "So eine Liebe"

Schauspiel von Pavel Kohout



Eine schöne Studentin in Prag und zwei Männer, die sie lieben...                  

Eine klassische Dreiecksbeziehung?

 

Zwei Männer lieben die schöne Studentin, Lida M. Da ist zum einen Milan Stibor, der Mathematiker, der Lida heiraten möchte und schon fast am Ziel seiner Wünsche zu sein glaubt. Und zum anderen Peter, der Jura-Dozent, der schon vor Jahren eine Affäre mit Lida hatte, die dann aber zerbrach. Inzwischen ist er verheiratet, aber bei einem zufälligen Wiedersehen flammt ihre Liebe erneut auf ...Und so beginnt eine tödliche Spirale aus Liebe und Verrat.

 

Welche Rollen spielen dabei die anderen Beteiligten? Peters Frau, die ihn gehen lässt - lässt sie ihn gehen? Stibors Mutter, die Lida herzlich zugetan ist – ist sie das wirklich? Und auch die Vorgesetzte von Peter, Fr. Toschek, die nur sein Bestes will – will sie das tatsächlich?

 

Der Herr im Talar versucht die Geschehnisse zu entwirren und dabei wird aus dieser klassischen Dreiecksbeziehung langsam aber sicher eine „VIEL-Ecks-Beziehung“...

 

Mit atomarer Kraft und zauberhaft poetischen Momenten zieht das Stück die Zuschauer nicht nur immer tiefer in seinen Bann, sondern auch mitten in die Handlung. Und Fragen, die nicht nur die Charaktere auf der Bühne angehen, entwickeln sich immer intensiver mit dem Fortgang der Geschehnisse: Was ist Liebe? Was ist Verrat? Was ist Schuld?

 

Wie wird unser Urteil ausfallen?

Nun, wenn das SO EINE LIEBE ist, dann...


Regie: Christine Heinzel



Pressestimme:

" [...] Spot etwa auf die Parteisekretärin der Fakultät (Susanne Beier), die genüsslich auf Petrus, den Dozenten für Familienrecht, unzulässigen Druck ausübt."

"Erneut punktete die TiL mit einer mitreißenden, ausnehmend überzeugenden Ensembleleistung. Ein Stück, das nicht spurlos am Zuschauer vorbeigeht und als vergnüglicher Abend einfach ad acta gelegt wird, sondern nachhallt."

Bericht in der Rhein-Neckar-Zeitung vom 28.04.2016 von Silke Beckmann